Wir sind ja schon einiges am Mühlentag gewohnt, aber einen solchen Andrang hatten wir nicht erwartet. Dass die ersten Besucher schon vor 10 Uhr kamen, hat uns nicht überrascht, das war nicht neu. Aber dass wir um 12 Uhr das Gefühl hatten, der Andrang ließe gar nicht nach, war schon ungewöhnlich. Zwischen 13 Uhr und 14 Uhr wurde es ruhiger, wir glaubten, bei dem warmen Wetter wären schon alle frühzeitig gekommen. Aber weit gefehl. Auch am Nachmittag kamen weiter sehr viele Menschen.
Aber unser Programm war auch wohl attraktiv: Alle Maschinen in der Mühle liefen ununterbrochen,
10 alte Traktoren zogen nicht nur kleine Jungs magisch an.
Günther Ring verkaufte ganz viele Dekoelemente aus Holz für UNICEF.
Als besondere Gäste waren aus Velen drei Männer der Gruppe „Doskerkerls“ angereist und zeigten, wie Seile hergestellt wurden. Dazu benötigten sie erstaunlich wenig Equipment, eine Winde und das Gegenstück, auf dem die Garne gespannt wurden. Viele Kinder konnten ein vor Ort gedrehtes Seil für wenig Geld mit nach Hause nehmen. Und das Beste war, sie konnten sich die Farben auch noch aussuchen.
Auch in diesem Jahr waren auffallend viele Besucher von auswärts gekommen, nicht nur aus den umliegenden Orten, sondern aus dem ganzen Münsterland. Sogar eine Familie aus den Niederlanden, die selbst eine Windmühle besitzen, machen einen Ausflug nach Nottuln, um unsere Mühle kennen zu lernen.