Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals“ hat sich gelohnt

Auch wenn wir uns erst wenige Tage vor dem Termin angemeldet haben, hat sich die Teilnahme am „tag des offenen Denkmals“ sehr gelohnt. Etwa 200 Besucher waren derEinladung gefolgt und schauten sich fasziniert die umfangreiche Technik der Mühle an. Viele ließen sich gern die Technik erklären, die nicht sofort zu durchschauen ist, viele hatten gar nicht damit gerechnet, dass das Gebäude vollgestopft mit Technik ist, die zudem gut erhalten ist. Einige Besucher hielten sich fast eine Stunde in der Mühle aus, schauten sich alles sehr genau an und tauschten sich mit anderen Besuchern aus.

Sehr erfreulich war die Bereitschaft vieler, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Allen Spender ein herzliches Dankeschön!

Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals“

Offenes Denkmal Plakat
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen auf den Zeitungsbericht vom 05.09.2015 hat sich die Familie Zumbülte entschlossen, die Mühle am kommenden Sonntag, 13.09.2015, im Rahmen des „Tags des offenen Denkmal“ der Öffenlichkeit zugänglich zu machen. Von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr können sich Interessierte das Innere der Mühle mit der komplett erhaltenen Ausstattung anschauen: die Antriebe, die Mahlgänge, den Walzenstuhl, die Reinigungsanlage und die Mischbehälter.

Wegen der engen Treppen wird es aus Sicherheitsgründen nur möglich sein, in kleinen Gruppen die beiden oberen Geschosse zu betreten.

Die Möglichkeit der Besichtigung ist Teil der Sponsoring-Aktion für die Materialkosten des Wasserrades. Deswegen ist zwar, wie bei allen Teilnehmern des „Tag des offenen Denkmals“ der Eintritt frei, die Besucher werden aber um eine Spende für Wiederherstellung des Wasserrades gebeten.

Abbruch der Reste des alten Rades

Die traurigen Reste des Mührades und der Wasserführung
Die traurigen Reste des Mühlrades und der Wasserführung

Am 02. 09. wurde das alte Mühlrad, oder besser, das was davon übriggeblieben war, abgerissen. Fleißige Helfer des Heimatvereins waren den ganzen Morgen im Einsatz. Sie mussten sich zunächst daran gewöhnen im Bachbett des Nonnenbachs direkt hinter dem Wasserfall zu arbeiten. Etliche Schaufeln des Wasserrades lagen im Wasser, hatten Kalk angesetzt und waren entsprechend schwer. Genauso das Eichenholz des Rades, es war durchnässt.
Schließlich wurde die Wasserführung an der Seite des Rades entfernt, so dass nur noch die Achse zu sehen ist.
Diese muss in den nächsten Tagen gereinigt und gängig gemacht werden, denn auch sie hat viel Kalk angesetzt.

Die WN berichteten über diese Aktion:
Mühlrad-Aktion

Die ersten Vorarbeiten

Die Vorbereitungen zur Erneuerung des Mühlrades laufen:
Das Denkmalamt hat die Arbeiten genehmigt.
Die Kostenvoranschläge für das Material sind eingeholt, bis zu 3 m³ Eichenholz werden benötigt, die Eisenschaufeln müssen von einem metallverarbeitenden Betrieb angefertigt werden.

Als nächstes werden die Reste des Mühlrades abgebrochen.

Ein neues Mühlrad ?

Auf der Generalversammlung des Heimatvereins wurde erstmals öffentlich bekanntgegeben:

In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Nottuln soll demnächst ein neues Mühlrad für die Mühle Zumbülte gebaut werden.

 

Nottuln