Im Frühjahr kam – wie berichtet- ein Fernsehteam des WDR in unsere Mühle, drei Stunden dauerten die Aufnahmen für einen Beitrag der Lokalzeit Münsterland. Am Mittwoch vor dem Mühlentag wurde er gesendet und die Resonanz war sehr groß. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen abends um 19:30 Uhr die Lokalzeit Münsterland anschauen.
Und wir merkten es gleich einige Tage später:
Noch nie war die Besucherzahl beim Mühlentag so groß, wir schätzen, dass wohl 600 Besucher sich die Mühle anschauten. Sehr viele erwähnten, dass sie durch den Fernsehbeitrag auf unsere Mühle aufmerksam wurden. Den ganzen Tag über war die Mühle voll, schon um 14:30 Uhr war der Kuchen ausverkauft.
„Holzwurm“ Günter Ring und sein Team waren hoch zufrieden mit dem Umsatz und konnten wieder eine gute Spende an UNICEF weitergeben.
Der Stand von Malermeister Herbert Eschhaus war den ganzen Tag umringt, er konnte kaum eine Pause machen. Zu sehr waren die Besucherinnen und Besucher an seiner Vorführung interessiert. Aber wann sieht man schon, wie Stuckdekorationen vergoldet wird.
Und auch die 10 alten Trecker waren ständig Ziel von großen und kleinen Treckerfreunden.


Auch am Tag des Offenen Denkmals war die Besucherzahl größer als in den vorherigen Jahren. Durch die Veröffentlichung und Werbung des Kreises Coesfeld für Denkmäler im Kreis Coesfeld angeregt machten sich viele Menschen auf eine Tour durch den Kreis Coesfeld zu verschiedenen Denkmälern.

Dann gab es im November wieder die Aktion „Nottuln im Lichterglanz“,. Eine große Zahl Nottulner Geschäft hatten geöffnet, waren vorweihnachtlich dekoriert und luden zum Stöbern und Schauen ein. Aber die Kaufleute hatten auch Nottulner Vereine eingeladen, sich in oder vor den Geschäften zu präsentieren und Kleinigkeiten anzubieten.
auch wir hatten die Mühle geöffnetund einige Maschinen farbig illuminiert . Mitglieder der Nottulner plattdeutschen Lauenspielschar kamen zu Besuch und führten einen plattdeutschen Sketch vor. Bei Glühwein kamen nette Gespräche in entspannter Atmosphäre in Gang.
Aber auch außerhalb der größeren Aktionstage stieß die Mühle auf großes Interesse. 20 Gruppen ließen sich im Rahmen einer Führung über Geschichte und Arbeitsweise im Mühlenbetrieb, aber auch über unsere fast 10 Jahre dauernde Renovierung informieren. Das große Lob und die Anerkennung, die wir immer wieder bekamen, bestätigte uns in unserer Arbeit.


Besonders schön waren für uns die von Kindern der Nottulner Grundschulen. An sechs Vormittagen kamen jeweils eine Klasse im Zusammenhang mit ihrer Unterrichtsreihe „Vom Korn zum Brot“ in die Mühle. In kleinen Gruppen konnten sie mit verschiedenen Modellen Weizenkörner mahlen und sieben. Das selbst gemahlene Mehl nahmen die Klassen am Ende mit, um damit in der Schule z.B. Waffeln zu backen. Anschließend wurden sie durch die Mühhle geführt um an verschiedenen Stationen die Abläufe in einer Mühle kennen zu lernen.